PolitischeBildung istdieBefreiung derMenschen.

— Oskar Negt

Bildung in Widerspruch fördert Kompetenzen aushalten wagen

Widerspruch aushalten

Lernen, Vieldeutigkeit und Wider­sprüch­lich­keiten wahrzunehmen und auszuhalten. Einüben, mit Ungewiss­heiten und disparaten Rollen­erwartungen umzugehen.

Selbstreflexive Bildungsarbeit praktizieren: Die Kompetenz der Ambiguitätstoleranz nicht lediglich anderen vermitteln, sondern sich auch selbst erarbeiten und kontinuierlich trainieren.

Widerspruch wagen

Durch emanzipatorische Bildung gesellschaftliche Missstände aufzeigen, ungleiche Macht­ver­hält­nisse, Ausgrenzung und Diskriminierung kenntlich machen, historisch-politisches Bewusstsein fördern.

Mut zum Widersprechen: Das Individuum zu eigenständigem Denken befähigen, seine Kritik- und Handlungsfähigkeit fördern, es zu sozial verantwortlicher und solidarischer Mitgestaltung der Gesellschaft ermutigen.

Verein

Wir betreiben Bildung in Widerspruch (BiW). Zentrale Säulen unserer Arbeit sind die Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und weiteren Phänomenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Hierfür erarbeiten wir Hintergrundanalysen, pädagogische Konzepte, Webangebote und zivilgesellschaftliche Handlungsstrategien – diversitätssensibel, multiperspektivisch und adressat:innenorientiert.

2016 als Verein gegründet, wollen wir mit politischer Bildungsarbeit dazu beitragen, menschenfeindlichen Ideologien der Ungleichwertigkeit entgegenzuwirken. Unser Ziel ist es, die Bereitschaft und Fähigkeit des:der Einzelnen zur Selbstreflexion sowie zur Wahrnehmung (und zum Aushalten) von Widersprüchlichkeiten zu stärken. Gleichzeitig fokussieren wir gesellschaftliche Dynamiken und Machtverhältnisse. Diese zu ignorieren, verstellt den Blick auf relevante Zusammenhänge. Nur in der kritischen Reflexion beider Dimensionen – der individuellen wie der gesellschaftlichen – können vereinfachende und verkürzende Sichtweisen sinnvoll bearbeitet und so langfristig Grundlagen für ein solidarisches Handeln geschaffen werden.

Unser Team vereint Fachkompetenzen aus Pädagogik, Geschichte, Jüdischen Studien, Politikwissenschaft und Soziologie mit langjährigen praktischen Erfahrungen im Bereich der politischen Bildung.

Wir bieten jederzeit Fortbildungen zum pädagogischen Umgang mit Antisemitismus für Lehrkräfte und Multiplikator:innen an. Nehmen Sie dazu gerne Kontakt mit uns auf.

Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Projekte

Online gegen Antisemitismus

Antisemitismus im Netz etwas entgegensetzen! Wir entwickeln einen virtuellen Informations- und Lernort, an dem sich Jugendliche und junge Erwachsene selbständig mit aktuellem Antisemitismus auseinandersetzen können. Einen Ort für Erkundungen, Aufklärung, Selbstreflexion. Für Multiplikator:innen entsteht eine begleitende Handreichung.

Team

Portrait von Ruth Fischer
Ruth Fischer
Jüdische Studien
Portrait von Anne Goldenbogen
Anne Goldenbogen
Politikwissenschaftlerin
Portrait von Jan Harig
Jan Harig
Sozialwissenschaftler
Portrait von Malte Holler
Malte Holler
Historiker und Projektentwickler
Portrait von Caterina Zwilling
Caterina Zwilling
Historikerin und Geschichtsdidaktikerin

Publikationen

Cover: Mehrfachnennungen möglich. <br/>Umfragen zu jugendlichen, pädagogischen und jüdischen Perspektiven auf Antisemitismus und Bildungsarbeit.
Ruth Fischer, Jan Harig, Malte Holler und Caterina Zwilling

Mehrfachnennungen möglich.
Umfragen zu jugendlichen, pädagogischen und jüdischen Perspektiven auf Antisemitismus und Bildungsarbeit.

Berlin 2020.

Weitere Publikationen

Cover: Aktueller Antisemitismus in Deutschland.<br/>Verflechtungen, Diskurse, Befunde.
Anne Goldenbogen und Sarah Kleinmann

Aktueller Antisemitismus in Deutschland.
Verflechtungen, Diskurse, Befunde.

Studie im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Berlin 2021.

Cover: „Die machen doch eh, was sie wollen!“ <br/>Anregungen für die pädagogische Arbeit zum Umgang mit Verschwörungstheorien.
Ruth Fischer und Malte Holler

„Die machen doch eh, was sie wollen!“
Anregungen für die pädagogische Arbeit zum Umgang mit Verschwörungstheorien.

In: RISE – Jugendkulturelle Antworten auf islamistischen Extremismus, unter: https://rise-jugendkultur.de/artikel/die-machen-doch-eh-was-sie-wollen (veröffentlicht 09.06.2020).

Cover: Dialektik statt Hektik: <br/>Über Heraus&shy;forderungen antisemitismus&shy;kritischer Bildungsarbeit.
Ruth Fischer, Anne Goldenbogen, Jan Harig und Malte Holler (mit Inva Kuhn)

Dialektik statt Hektik:
Über Heraus­forderungen antisemitismus­kritischer Bildungsarbeit.

In: Kurt Möller / Florian Neuscheler (Hg.): „Wer will die hier schon haben?“ Ablehnungshaltungen und Diskriminierung in Deutschland. Stuttgart 2018, S. 274-287. (Sonderausgabe für die Bundeszentrale für Politische Bildung: Bonn 2019.)

Cover: Anders Denken. <br/>Die Onlineplattform für Antisemitismus&shy;kritik und Bildungsarbeit.
Ruth Fischer, Anne Goldenbogen, Jan Harig, Malte Holler und Caterina Zwilling (mit Inva Halili), 2015-2019

Anders Denken.
Die Onlineplattform für Antisemitismus­kritik und Bildungsarbeit.

www.anders-denken.info

Cover: Widerspruchstoleranz 3. <br/>Ein Methodenhandbuch zu antisemitismus&shy;kritischer Bildungsarbeit.
Ruth Fischer, Anne Goldenbogen, Jan Harig, Malte Holler und Caterina Zwilling

Widerspruchstoleranz 3.
Ein Methodenhandbuch zu antisemitismus­kritischer Bildungsarbeit.

Hg. von der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus. Berlin 2019.

Cover: Widerspruchstoleranz 2. <br/>Ein Methodenhandbuch zu antisemitismus&shy;kritischer Bildungsarbeit.
Ruth Fischer, Anne Goldenbogen, Jan Harig und Malte Holler (mit Sarah Kleinmann und Inva Kuhn)

Widerspruchstoleranz 2.
Ein Methodenhandbuch zu antisemitismus­kritischer Bildungsarbeit.

Hg. von der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus. Berlin 2017.

Cover: Widerspruchstoleranz. <br/>Ein Theorie-Praxis-Handbuch zu Antisemitismus&shy;kritik und Bildungsarbeit.
Anne Goldenbogen und Malte Holler (u.a.)

Widerspruchstoleranz.
Ein Theorie-Praxis-Handbuch zu Antisemitismus­kritik und Bildungsarbeit.

Hg. von der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus. Berlin 2013.

Kontakt

E-Mail
kontakt@bildung-in-widerspruch.org
Telefon
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